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Der Gesetzgeber in der Bundesrepublik Deutschland hat mit den §§ 1, 4 Abs. 1 SGB IX konkrete Maßstäbe für die Ergebnisqualität vorgegeben. Ausführung ( § 17 ) und Inhalt (Struktur- und Prozessqualität) richten sich ausschließlich nach den Regelungen des SGB IX. Das hat Auswirkungen auf die Qualitätssicherungsverfahren. Seit dem Inkrafttreten des SGB IX ist der

Grad der Erreichung der Rehabilitationsziele
Maßstab für die Ergebnisqualität

Auch wenn Rentenversicherung und Krankenkassen die gesetzlichen Vorgaben noch nicht fordern, die Klinik setzt sich mit der Umsetzung nach vorne. Sie hat einen Wettbewerbsvorteil, besonders bei Patienten und zuweisenden Ärzten.


Auf der Ebene des Körperschadens werden Descriptoren als Drei-Letter-Code zugeteilt und der Schweregrad auf einer visuellen Skala 0 bis 100 als Bereich markiert. Beispiel könnte bei der Aufnahmeuntersuchung einer Patientin folgender Sachverhalt zutreffen:


Auf der Ebene des Körperschadens wird die Diagnose, z.B. Coxarthrose (Arthrose der Hüfte) zugeteilt und der Schweregrad als Bereich auf der vorgesehenen Skala markiert. 0 bedeutet kein Schaden, 100 = maximaler Schaden. Im vorliegenden Fall wird die Schwere mit 70 bis 90 % eingeschätzt.



Es bestehen als Folge der Coxarthrose z.B. Probleme beim Gehen, Heben und Tragen, Bücken und Beugen. Das Waschen der unteren Extremitäten fällt schwer.



Für die Patientin besteht daraus folgend das große Problem der belasteten familiären Beziehungen. Sie kann ihre Angehörigen nicht mehr aufsuchen.


Der Arzt beurteilt zu Beginn der Reha und gibt seine Einschätzung für das Rehaziel ab. Am Ende der Reha markiert er auf den Skalen seine Einschätzung des Erreichten. Daraus wird die Zielerreichung berechnet. Dabei wird die Teilhabestörung besonders gewichtet ( 3-fach), die Funktionsstörung mittel ( 2-fach ) und der Körperschaden einfach.


Der Patient schätzt sich selbst im Schulnotensystem ein, z.B. Gesundheitszustand insgesamt: 1 = sehr gut, 6 = ungenügend. Er bewertet auch seine Erwartung und am Ende der Reha die Zielerreichung aus seiner Sicht. Daraus wird der Zielerreichungsgrad errechnet.